Früherkennung und echte Vorsorge

Was ist echte Vorsorge?
Die regelmässige Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen hat zum Ziel, Krankheiten und Krebsvorstufen rechtzeitig zu erkennen:
Dies nennt man Sekundärprävention (Früherkennung z.B. durch Zellabstrich).

Tertiärprävention (Krankheitsbehandlung) betrifft Menschen, die bereits eine Erkrankung haben. Ziel ist, die Funktionsfähigkeit und Lebensqualität wiederherzustellen bzw. zu erhalten, etwa durch Stärkung des Immunsystems, Antibiotika, Heilgymnastik oder Rehabilitationskuren.

Gesunde Ernährung, regelmässige körperliche Bewegung, Impfungen und ausreichende Erholung haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit:
Dies nennt man Primärprävention (echte Vorsorge).

Sie haben in der Grundversorgung Anspruch auf Sekundär- und Tertiärprävention.

Wir helfen Ihnen noch lieber bei echter Vorsorge: Primärprävention.

 

Impfungen

Bernd Kasper / pixelio.de

Impfungen & Prophylaxe (Bundesamt für Gesundheit BAG)

Wie wirken Impfungen?
Eine Impfung ist eine vorbeugende Massnahme. Sie ahmt die natürliche Infektion nach. Dadurch bereitet sich das körpereigene Abwehrsystem vor. Bei einer späteren Infektion kann es mit dem gleichen Erreger sofort wirksam reagieren: Er wird rasch unschädlich gemacht, und es entwickeln sich nur wenige oder keine Krankheitssymptome.

Sich selbst und andere schützen
Dank der hohen Durchimpfung in der Schweiz sind Krankheiten wie Diphtherie und Masern stark zurückgegangen oder sogar vollständig verschwunden (Pocken, Kinderlähmung). Denn je mehr Menschen geimpft sind, desto seltener treten solche Krankheiten auf. Wenn der Anteil der nicht geimpften Personen zunimmt, können sich ansteckende Krankheiten wie die Masern sehr schnell wieder ausbreiten.

Sich impfen zu lassen ist eine persönliche Entscheidung. Mit einer Impfung schützen Sie jedoch nicht nur sich selbst, sondern indirekt auch andere Menschen – besonders Neugeborene, Schwangere, alte oder chronisch kranke Menschen. Sind Sie gegen eine Krankheit geimpft, können Sie andere nicht anstecken, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Impf-Infoline: 0844 448 448
(Beratung gratis, Telefongebühren Fernbereich Schweiz)

Nebenwirkungen von Impfungen
Impfungen sind in der Regel gut verträglich. Wie bei Medikamenten können Nebenwirkungen auftreten. Häufig sind Schwellung, Rötung und Schmerzen an der Einstichstelle die Folge, gelegentlich Fieber. Diese Nebenwirkungen verschwinden innerhalb weniger Tage. Schwere Nebenwirkungen oder bleibende Schäden sind extrem selten.

Keine Impfung ist ganz ohne Risiko. Die Gefahren sind jedoch viel geringer als bei einer natürlichen Erkrankung. Treten schwere Nebenwirkungen auf, muss die Ärztin oder der Arzt diese von Gesetzes her den Behörden melden. Auch die betroffene Person selber kann schwere Nebenwirkungen melden.