Früherkennung und echte Vorsorge

echte Vorsorge

geht über die Früh-erkennung hinaus

Was ist echte Vorsorge?
Die regelmässige Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen hat zum Ziel, Krankheiten und Krebsvorstufen rechtzeitig zu erkennen:
Dies nennt man Sekundärprävention (Früherkennung z.B. durch die:
gynäkologische Vorsorgeuntersuchung [503 KB] mit Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs durch Zell-Abstriche [320 KB] ).

Tertiärprävention (Krankheitsbehandlung) betrifft Menschen, die bereits eine Erkrankung haben. Ziel ist, die Funktionsfähigkeit und Lebensqualität wiederherzustellen bzw. zu erhalten, etwa durch Stärkung des Immunsystems, Antibiotika, Heilgymnastik oder Rehabilitationskuren.

Gesunde Ernährung, regelmässige körperliche Bewegung, Impfungen und ausreichende Erholung haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit:
Dies nennt man Primärprävention (echte Vorsorge). Wenn Sie zum Beispiel immer wieder eine Harnblaseninfektion - und immer wieder Antibiotikum nehmen müssen - sollten Sie eine Impfung zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten [450 KB] -english [416 KB] erwägen.

Sie haben in der Grundversorgung Anspruch auf Tertiärprävention, sowie auf bestimmte Impfungen und Früherkennungen.

Wir helfen Ihnen noch lieber bei echter Vorsorge: Primärprävention.

 

Unterschiede bei der Brustkrebs-Früherkennung

Brustultraschall

Früherkennung ohne Strahlenbelastung

Mammografie - Früherkennung mit Strahlenbelastung: Bei der Mammografie (Röntgenuntersuchung der Brust) wird die Brust zur Untersuchung des Drüsenkörpers zwischen zwei Platten zusammengedrückt.
 Ca. 1000 Röntgenuntersuchungen sind jedoch erforderlich, um einen Brustkrebs früher zu erkennen.
 Ein Brustkrebs wird übersehen, weil er durch eine Röntgenuntersuchung nicht darstellbar ist
 und mutmasslich ein Brustkrebs wird durch die Röntgenstrahlen hervorgerufen.
 Das Intervall alle 2 Jahre ist sehr grob und vor 50 und ab 70 werden keine Erkrankungen früh erkannt.
 Bei sehr dichtem Gewebe kann das Röntgenbild nicht beurteilt werden – dann ist zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung erforderlich.
Der Kanton Zürich hat sich gegen die Kostenübernahme des Mammografie-Screening-Programms (alle 2 Jahre Röntgen-Reihen-untersuchung im Alter von 50 bis 69) entschieden

Brustultraschall [717 KB] -english [708 KB] - Früherkennung ohne Strahlenbelastung
Ab 40 Jahren empfehle ich alle 2 Jahre eine Brustultraschall-Untersuchung, bei Risikopatienten jährlich.
Ab 50 Jahren sollte jährlich eine Brustultraschall-Untersuchung erfolgen.
 Während in Europa und USA jede 8. Frau an Brustkrebs erkrankt ist es in Japan/Asien nur jede 60. Frau.
Das Ernährungsverhalten [351 KB] -english [344 KB] hat Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung.
Wenig rotes Fleisch [16088 KB] -english [16087 KB] , eher Poulet und Fisch (Omega-3-Fettsäuren [28755 KB] -english [3597 KB] ) und Soja (darin enthaltene schützende Isoflavone - auch im heimischen Rotklee [369 KB] -english [304 KB] ) als Eiweisslieferanten senken offensichtlich die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung.
 Ebenso wirken sich Bewegung, der Ausgleich eines Vitamin-D-Mangels - die Zielwerte sind nur durch Nahrungsergänzung zu erreichen -
 und möglichst der Verzicht auf Alkohol günstig aus.

Merke:
Mammografie ist Früherkennung mit Strahlenbelastung.
Brustultraschall ist Früherkennung ohne Strahlenbelastung und
«echte Vorsorge» ist die Verhinderung der Entstehung von Krankheiten.
Brustultraschall zur Vorsorge kann von Zusatzversicherungen erstattet werden.

 

Impfungen = Primärvorsorge

Reiseimpfungen zahlen Sie bitte in der Praxis

Sie erhalten einen Rück-forderungsbeleg für Zusatzversicherungen. Bernd Kasper / pixelio.de

Impfungen & Prophylaxe (Bundesamt für Gesundheit BAG)

Wie wirken Impfungen?
Eine Impfung ist eine vorbeugende Massnahme. Sie ahmt die natürliche Infektion nach. Dadurch bereitet sich das körpereigene Abwehrsystem vor. Bei einer späteren Infektion kann es mit dem gleichen Erreger sofort wirksam reagieren: Er wird rasch unschädlich gemacht, und es entwickeln sich nur wenige oder keine Krankheitssymptome.

Sich selbst und andere schützen
Dank der hohen Durchimpfung in der Schweiz sind Krankheiten wie Diphtherie und Masern stark zurückgegangen oder sogar vollständig verschwunden (Pocken, Kinderlähmung). Denn je mehr Menschen geimpft sind, desto seltener treten solche Krankheiten auf. Wenn der Anteil der nicht geimpften Personen zunimmt, können sich ansteckende Krankheiten wie die Masern sehr schnell wieder ausbreiten.

Sich impfen zu lassen ist eine persönliche Entscheidung. Mit einer Impfung schützen Sie jedoch nicht nur sich selbst, sondern indirekt auch andere Menschen – besonders Neugeborene, Schwangere, alte oder chronisch kranke Menschen. Sind Sie gegen eine Krankheit geimpft, können Sie andere nicht anstecken, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Impf-Infoline: 0844 448 448
(Beratung gratis, Telefongebühren Fernbereich Schweiz)

Nebenwirkungen von Impfungen
Impfungen sind in der Regel gut verträglich. Wie bei Medikamenten können Nebenwirkungen auftreten. Häufig sind Schwellung, Rötung und Schmerzen an der Einstichstelle die Folge, gelegentlich Fieber. Diese Nebenwirkungen verschwinden innerhalb weniger Tage. Schwere Nebenwirkungen oder bleibende Schäden sind extrem selten.

Keine Impfung ist ganz ohne Risiko. Die Gefahren sind jedoch viel geringer als bei einer natürlichen Erkrankung. Treten schwere Nebenwirkungen auf, muss die Ärztin oder der Arzt diese von Gesetzes her den Behörden melden. Auch die betroffene Person selber kann schwere Nebenwirkungen melden.

 

Osteoporose

Knochendichtemessung in Ihrer Frauenarztpraxis

Ligamenta Wirbelsäulen-zentrum_pixelio.de

Bei Osteoporose handelt es sich laut Klinischen Wörterbuch Pschyrembel um eine Krankheit des Skeletts mit Verlust bzw. Verminderung von Knochensubstanz und -struktur mit erhöhter Anfälligkeit für Knochenbrüche.

Osteoporose ist eine Krankheit, die eindeutig auf falsche Ernährung [813 KB] -english [983 KB] und zwar oft seit frühester Kindheit und seit Jahrzehnten, Mangel an Vitamin-D [313 KB] -english [306 KB] , Mangel an Vitamin-K2 und auf zu wenig Bewegung zurückzuführen ist. Auch eine Behandlung einer ggf. nur latenten Schilddrüsenunterfunktion [197 KB] -english [368 KB] und die Senkung eines ggf. erhöhten Homocysteins [969 KB] -english [969 KB] durch das Behandlungsschema-Homocystein [126 KB] -english [176 KB] schützen die Knochensubstanz. Anthroposophische Medizin [665 KB] -english [838 KB] und -Medikamente [302 KB] -englisch [112 KB] leisten wertvolle Beiträge.

Untergewicht mit einem Body-Mass-Index unter 18.5, aber auch Übergewicht ab einem Body-Mass-Index von 35 und ein Mangel an Omega-3- [1651 KB] -english [1647 KB] , bzw. Überwiegen an Omega-6-Fettsäuren [351 KB] -english [344 KB] erhöhen ebenso die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer Osteoporose.

Nur derjenige, der sich im Kindes- und Jugendalter sowie in frühen Erwachsenenjahren richtig ernährt hat und über einen starken und festen Knochenbau verfügt, leidet im Alter, wenn die Knochendichte aufgrund des Verlustes von Mineralstoffen abnimmt, kaum oder selten unter Osteoporose.

Beantworten Sie den Fragebogen Osteoporoserisiko [143 KB] -english [137 KB] und lassen Sie ab 45, bei erhöhten Risiken schon ab 40 Ihre Knochendichte [1575 KB] -english [15248 KB] messen!

 

Bioimpedanzanalyse

Bioimpedanzanalyse

Die Körperzusammensetzung nach wissenschaftlichen Methoden messen
Die BIA-Messung (Bio-Impedanz-Analyse [159 KB] -english [139 KB] ) ist eine sehr genaue und zuverlässige Methode zur Ermittlung der individuellen Körper-zusammensetzung. Sie wird seit mehr als 20 Jahren in der Sport- und Ernährungsmedizin eingesetzt, um gezielt die Veränderungen von Körperfettanteil und Muskelmasse aufgrund von ernährungs- und trainingsbedingten Umstellungen beobachten zu können.

Während bei herkömmlichen Messmethoden nur der Fettanteil im Körper ausschlaggebend ist, bezieht die BIA-Messung auch die Bestimmung der Fettverteilung, der Körperzellmasse und des Körperwassers in den unterschiedlichen Bereichen (Segmenten) des Körpers mit ein. Damit wird eine exakte Beurteilung des Ernährungszustandes, des Ruheenergieverbrauchs (Grundumsatz) und des Wasserhaushaltes möglich.

Die Auswertung der BIA-Analyse als Beratungs- und Behandlungsgrundlage
Auf Basis der ermittelten Messdaten wird mittels eines speziellen Computerprogrammes die individuelle Körperzusammensetzung errechnet. Es liefert ein detailliertes Bild über die individuellen Anteile von Fett- und Muskelgewebe sowie die Verteilung des Körperwassers.

Sie haben den Wunsch nach einer nachhaltigen Gewichtsabnahme oder Verbesserung der Körperkomposition (Regelblutungsstörungen, unerfüllter Kinderwunsch, Neigung zu Eierstockzysten, Akne/zu hohe männliche Hormonwirkung, Veringerung des Brustkrebs-Wahrscheinlichkeit)? Dabei sind wir Ihnen in Zusammenarbeit mit Ihrer OVIVA-Ernährungsberaterin gerne behilflich!

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist eine Bioimpedanzanalyse – diese Analyse können wir direkt in unserer Praxis durchführen. Nach der Bioimpedanzanalyse finden wir die zu Ihnen passende Strategie für einen nachhaltigen Erfolg.